Ursula
Stalder

AKTUELL

Gestrandet Geordnet Archiviert

Seit 27 Jahren ist Ursula Stalder an den Rändern der Meere unterwegs. Die Geschichte von tausenden gestrandeten und von ihr gesammelten, geordneten und archivierten Fundobjekten und durch ihre kontinuierliche Kunstarbeit mit neuer Bedeutung und Wert versehenen Plastikteilen wird im August in ihrer Gesamtheit erzählt werden. Mit Werkgruppen und Installationen aus ihrem immensen Sammlungs-Archiv setzt Ursula Stalder Stationen und schickt das Publikum auf eine Zeitreise.  

In der Kornschütte Luzern, vom 15. August bis 8. Semptember 2019

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Nachlese

ZUM ERSTEN MAL arbeitet Ursula Stalder nun in den Flimser Bergen. Der von den Kindern im Rahmen des "Clean Up day" gesammelte Unrat untersucht sie, wählt sie aus und verwirft. Mit den ausgewählten Objekten realisiert sie in den Räumen des Gelben Hauses eine poetische Rauminstallation. Die Ausstellung wurde verlängert und dauert noch bis am 20. Oktober 2019.

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Mehr als genug

STRAND IN PIRÄUS Auf dem Rückweg nach einem Inselaufenthalt verweilte Ursula Stalder oftmals noch ein oder zwei Tage in Piräus. Deshalb kennt sie diese Strände seit vielen Jahren. Ihr Lieblingsstrand wurde von Jahr zu Jahr kleiner.

INSTALLATION MEHR ALS GENUG Im Dezember 2017 und im Februar 2018 reiste Ursula Stalder zweimal nach Athen. In vier Tagen kämmte sie ihren Strand ab, wählte aus und verpackte die Beute in Markttaschen. Vollbeladen kehrte sie in ihr Atelier zurück. Im April 2018 enteht daraus die Installation „Mehr als genug“ in der Kunsthalle Luzern im Rahmen des Fumetto Festivals.

Strand in Piräus, Dezember 2018; Rauminstallation "Mehr als genug"

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Dingsbums

AN DEN SÜDENGLISCHEN KÜSTEN lagern seit Jahren auffällig viele schwarze Objekte: Gummi, Kohle und Leder, vor allem Plastik. Schwarzer Plastik, eine Ansammlung von produzierten Alltagsgegenständen. Teile oder Bruchstücke davon. Angefangen bei Deckeln, Rädern, Dichtungen, Verbindungsstücken, über Schläuche, Rohre aller Dimensionen, Boxen, Tuben, Flaschen, Besteck, Behälter, wie auch Werkzeug, Spielzeug und jegliche Art von Freizeit- und Haushalts-Gegenständen bis hin zu Fischer-Utensilien und Bestandteilen von Schiffen. Nicht zu vergessen alle speziellen Verpackungsformen der Warenindustrie.
Im Lauf der Jahre entstand im Archiv eine neue Sammlung mit der Aufschrift „Black Planet“. Es entstanden schwarze Wandkompositionen. Die immer grössere Formen-Vielfalt reizt zu spielen, zu vergleichen, sie nebeneinander, untereinander zu stellen, aufzutürmen, sie zu verbinden oder gar zusammenzufügen.

DURCH DAS SPIEL mit den schwarzen Dingen entsehen undefinierbare „Kleindinger“ und „Dingsbumse“. Das Rad, das im Kopf spazieren geht, der Schuhabsatz, der dem Puppenkörper den Kampf ansagt. Eine Verbindung von Dichtung mit Schlauch, der Schwanz verknüpft sich mit den Anfangsbuchstaben. Dem Z darf die endlose Acht angefügt werden. Jedes Ding an seinem Ort. Eine Landschaft. Eine Siedlung.  Es braucht Dialog. Da kommen sie! Endlich! Ohne sichtbares Ende. Durch die Bewegung kommt die Begegnung, der Zufall, die Idee der Raum-Installation.

DINGSBUMS – Ursula Stalder, Film von Paul Rigert und Katharina Deuber

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Wandarbeiten

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Found in Europe: Rust, Decay, Corrosion

IM ARCHIV Die Rostsammlung in Ursula Stalders Archiv ist im Laufe der Jahre entstanden und kontinuierlich gewachsen. Die Objekte stammen von verschiedenen Stränden Europas. Nun ist die Wandinstallation „Found in Europe: Rust, Decay, Corrosion“ entstanden.

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Mellow Yellow

FARBEN UND FORMEN waren entscheidend für die Auswahl der Objekte für die Werkgruppe „Mellow Yellow“. Zuerst das Spiel, Gegenständliches gesellt sich mit Geometrischem. Abstrakte Teile mischen sich dazwischen. Mal stehend, ineinander gefügt, allein gelassen, aufeinander geschichtet, verklebt, den Tablaren überlassen. Eine Blendung des Betrachters, Leuchtfarben-Provokation.

Werkgruppe "Mellow Yellow"

Kontakt

Ursula Stalder
Neustadtstrasse 26
CH – 6003 Luzern
T +41 (0)41 410 69 14