AKTUELL

Nachlese

Die Schneeschmelze bringt Unrat zum Vorschein Mit der letzten Schneeschmelze kommt die wunderbare Tier- und Pflanzenwelt hervor, doch leider auch immer mehr Abfall, der von unachtsamen Menschen verloren oder sorglos weggeworfen wird. Dieser Unrat schadet der Umwelt und dadurch natürlich auch uns Menschen. Glücklicherweise sind sich heute die meisten Menschen bewusst, dass Abfall nicht in die Landschaft gehört und vermieden, das heisst rezykliert werden soll. Dennoch ist es erstaunlich, wieviel Abfall immer noch weggeworfen wird. Aktionen wie der Clean-Up-Day am Berg sorgen dafür, dass die atemberaubende Landschaft auch in Zukunft sauber bleiben kann.  

DER WEG INS MUSEUM Zum ersten Mal arbeitet Ursula Stalder nun in den Flimser Bergen. Der von den Kindern gesammelte Unrat untersucht sie, wählt sie aus und verwirft. Mit den ausgewählten Objekten realisiert sie in den Räumen des Gelben Hauses eine poetische Rauminstallation. Zudem verwirklicht sie zusammen mit dem Schlagzeuger Fredy Studer eine klingende Abfallskulptur und weitere Klangobjekte. Der Flimser Fotograf Gaudenz Danuser wird mit Fotografien die Ausstellung ergänzend und auf seine Weise bespielen.  

www.dasgelbehausflims.ch
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Nun ist Ursula Stalder erstmals in den Schweizer Bergen tätig, für sie eine neue Herausforderung. In den Räumen des Gelben Hauses in Flims sind die von Kindern gesammelten und von Ursula Stalder ausgewählten Abfälle der letzten Schneeschmelze diesen Winter zu sehen.

URSULA STALDER

Biografie

Seit 1992 beschäftigt sich Ursula Stalder ausschliesslich mit Fundobjekten und ist regelmässig an den Meeren Europas unterwegs. Ausstellungen hatte sie seither an vielen verschiedenen Orten Europas, in Ägypten, Südkorea, Namibia und Argentinien.  

1994 Gestrandet, Museum für Gestaltung, Zürich
1995 One Man’s Trash... Museum Boymans van Beuningen, Rotterdam / Lookingfor Traces, Atelier du Caire, Kairo
1996 Found in Egypt, Kornschütte, Luzern
1997 Beständiges, Martin Gropius-Bau, Berlin
1998 Projekt Mariposa, Aufenthalt in Teneriffa,
1999 Neu ausgelegt, Nidwaldner Museum, Stans /           
Landschaften, Ausstellung Benzeholz, Meggen
2000 Im Verlauf der Dinge, Stadthaus Ulm / Kompositionen, Ausstellung Galerie Carla Renggli, Zug
2001 Aangespoeld, Kunsthal Rotterdam, Niederlande / Spielraum – Kunst und Kindlichkeit, Coninx-Museum, Zürich / Im Wandel der Zeit, KunstvereinIngolstadt, Deutschland
2002 Topos, Ausstellung Galerie Holm und Wirth, Zürich / Präsentationen in der Ausstellung 'Wasserfälle', Düsseldorf
2003 Auslese, Ausstellung Galerie Artraktion, Bern / Found in Britain, Kornschütte Luzern
2004 Gruppenausstellung Stash, Städtische Galerie Tent, Rotterdam / 9. Nine Dragon Head Symposium Dae-Cheong-Lake, Korea / Objectsfrom the archives, Bournemouth Library, England / Aufenthalt in Etaneno, Museum im Busch, Namibia / Ausstellung NN-fabrik, Burgenland, Österreich
2005 10. Nine Dagon Head Symposium, Dae-Cheong-Lake, Korea + Ausstellung Galerie Kimi, Seol, Korea / From Greenwich to Otjiwarongo’, Ausstellung KunsthausGrenchen
2006 Kreuz und Quer, Galerie Goldenes Kalb, Visarte, Aarau  
2007 Die Lagune von Venedig, Gross-Installation undAusstellung im KKL Uffikon / Film im Schweizer Fernsehen: die Lagune von Venedig, ein Portrait /12. Nine Dragon Head Symposium, Cheongju, Korea
2008 ‚flotsamand jetsam’ Galerie Vernissage, Heinz Julen, Zermatt / Teilnahme am InternationalenFestival Sarajevo / Installation zum Thema Kunststoff im Gewerbemuseum Winterthur / El arte del reciclado, Ausstellung an derMesse Buenos Aires, Argentinien

2009 Der letzte Koffer, Gruppenausstellung Turbine Giswil / Found objects, Dubinsky fine arts, Zollikon, Zürich / How to live, how to stay, Ausstellung Galerie Kriens, Kriens
2010 Raum-Installation im Museum für Urgeschichte, Zug / 15. Nine Dragon Head Symposium, Korea +Ausstellung Arko Art Center, Seoul / Reise nach China, Feldforschung an der chinesischen Silk road
2011 The way things are, Galerie Vernissage Heinz Julen, Zermatt / Szenenwechsel, Vitrinen-Gestaltung, Museum Kunst der Westküste, Föhr, De / Die Lagune von Venedig im OK-Centrum, Linz, Österreich / Ausnahmezustand, Gruppenausstellung Zivilschutzanlage, Hergiswil
2012 2 Monate unterwegs, Otto-Pfeifer-Wohnmobil, Südspanien, Italien + Kroatien / Meer und mehr, Zimmermannhaus Stadt Brugg, Brugg / Im kleine Reich der Dinge, Galerie Das Ding, Luzern / Herz auf Wanderschaft, Installation im Historischen Museum, Luzern / Raum-Installation, Designer’s Saturday, Langenthal mit Licht + Raum, AG
2013 Fundstücke, Galerie mesch, Luzern / Kunst im Kantonspital Luzern
2014 Ding um Ding, Ausstellung Kunst im Kantonspital, Aarau / Modell und Utopie, Gruppenausstellung Trudelhaus, Baden / Impressionen aus dem Archiv der Dinge, Verwaltungsgebäude, Zug / Jetztkunst, Outdoor-Ausstellung im Marzili, Bern          
2015 Lieben und Haben, Raum-Installation Haus Daniel Spoerri, Hadersdorf, Österreich / Archebarkeschiffundfloss, Outdoor-Installation Werkhalle Oxyd, Winterthur / One of Noahs Container, Art Container, Steffisburg / Lagunenschiff Venezia, Jahresausstellung, Kunstmuseum Luzern
2016 Glas, Licht und Schatten, Glasfunde aus Murano, Galerie Vitrine, Luzern / Rosinen aus der Sammlung, Rosenberg, Luzern
2018 Mehr als genug, Installation im Rahmen von Fumetto, Kunsthalle Luzern / Dinge, die beiben, Galerie Hofmatt, Sarnen / Dingsbums, Rauminstallation Galerie K25, Luzern / Nachlese, Gelbes Haus, Flims

Ding um Ding

Seit 26 Jahren arbeitet Ursula Stalder ausschliesslich mit Fundstücken, die sie an Meeresufern Europas sammelt. Die nach Material, Ländern, und Themen geordneten Fundstücke sind Inhalt ihrer Bild- und Objektkonstruktionen, die als Form- und Farbkompositionen neue mögliche Ordnungen und Themenfelder erschliessen. Ihre künstlerische Arbeit nährt sich aus der uns vertrauten Praxis des Sammelns und Aufbewahrens. Ding um Ding wird sorgfältig aufgereiht, hingelegt, aufgehängt, einbezogen. Durch immer neue Kompositionen und eine stete Weiterführung ihrer Suche nach dem Wesen der Dinge und der Auseinandersetzung der Zeit schafft sie Werke, die nicht nur durch ihre konsequente Gestaltung überzeugen, sondern die gesellschaftlichen Fragen nach dem Umgang mit unserem Planeten stellen.

Bisherige Website

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DINGSBUMS – Ursula Stalder, Film von Paul Rigert und Katharina Deuber

Kontakt

Ursula Stalder
Neustadtstrasse 26
CH – 6003 Luzern
T +41 (0)41 410 69 14

gestrandet@ursulastalder.ch